Nach mehreren Monaten Wartezeit ist die Baubewilligung für die anstehenden Sanierungsarbeiten im Kreislaufhaus auf dem Basler Franck Areal erteilt worden. Wie es in einer Mitteilung heisst, wird nun mit dem Umbau der ehemaligen Tubenfabrik begonnen. Das grösste Gebäude auf dem Areal werde demnächst eingerüstet.
Erste Arbeiten, für die keine Genehmigungen notwendig waren, wurden bereits während des vergangenen Jahres begonnen, etwa der Rückbau der für den ehemaligen Produktionsbetrieb notwendigen Anlagen. Ausserdem wurden neue Vakuumfenster eingebaut.
Der Umbau des Gebäudes wird nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gestaltet. So sollen die Sanitäranlagen und Wasserkreisläufe zirkulär aufgebaut werden, einschliesslich lokaler Wasseraufbereitung und Nährstoffverwertung. Darüber hinaus soll die Installation einer sogenannten Second-Life-Photovoltaikanlage zeigen, dass die Kreislaufwirtschaft auch in der Energieerzeugung umsetzbar ist.
Das Kreislaufhaus ist als Kompetenzzentrum für Kreislaufwirtschaft in der Region Basel geplant. Ab Frühling 2027 werden dort Büro-, Atelier- und Werkstatträume für Start-ups, Kleinfirmen und sonstige Organisationen zur Verfügung stehen, die gemeinsam an zirkulären und nachhaltigen Lösungen arbeiten, sei es in der Textil-, Lebensmittel- oder in der Baubranche.
Das rund 12'000 Quadratmeter grosse Franck Areal soll zu einem lebendigen Treffpunkt für verschiedene Bevölkerungsgruppen werden. Dessen Entwicklung orientiert sich neben dem Kreislaufhaus an weiteren drei Schwerpunkten: am Tanzhaus als Zentrum für zeitgenössischen Tanz, am Quartier als Begegnungsort für das Quartier und die Stadt sowie an nachhaltigen Wohnprojekten für eine vielfältige Bewohnerschaft. ce/mm