Parlamentsmitglieder der Bodensee-Region wollen mehr Kreislauf am Bau

Parlamentsmitglieder der Bodensee-Region wollen mehr Kreislauf am Bau
Die Mitglieder der IPBK bei ihrem Treffen in Winterthur. Bild: Niklas Thalmann/IPBK

Die Mitglieder der Internationalen Parlamentarischen Bodensee-Konferenz (IPBK) haben sich am 29. Mai in Winterthur zu ihrer 65. Tagung getroffen. Dabei haben sie laut einer Mitteilung unter anderem über die Kreislaufwirtschaft in der Region gesprochen.

Die Teilnehmenden waren sich dabei einig, dass namentlich die Bauwirtschaft gefordert ist. Diese sollte Ressourcen besser nutzen, Abfälle vermeiden und Materialien wiederverwerten. Die technischen Möglichkeiten seien gegeben, nun gehe es um die praktische Umsetzung. So übersteige das Angebot an wiederverwertbaren Materialien teilweise bereits die Nachfrage.

Schon heute gibt es laut der Mitteilung Bestrebungen, einen regionalen Markt für kreislauffähige Baustoffe und Materialien zu schaffen. „Die Berichte aus den Mitgliedsregionen haben gezeigt, dass in der Bodenseeregion viel Know-how vorhanden ist“, wird Romaine Rogenmoser, Präsidentin der IPBK und des Zürcher Kantonsrates, in der Mitteilung zitiert. Für die nächste Sitzung im Herbst solle nun eine Aufgabenstellung formuliert werden.

Die IPBK-Mitglieder diskutierten auch über das geplante Einheitsticket für den öffentlichen Verkehr rund um den Bodensee. Eine entsprechende Arbeitsgruppe will bis Ende Juni ein Konzept vorlegen.

Der Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker informierte über die aktuelle Zusammenarbeit der Regierungen im Rahmen der Internationalen Bodensee-Konferenz.  Der IPBK gehören Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg, aus Liechtenstein, den beiden Appenzell, Schaffhausen, dem Thurgau und Zürich an. ce/ug